Bildbearbeitung für das Web

Veröffentlicht auf 14. Mai 2011

 

Es gibt umfangreiche Möglichkeiten, wie sich in einem Bildbearbeitungsprogramm Fotos durch Veränderung von Tonwerten, Belichtung, Schärfe, Kontrast, Farben usw. in ihrer Qualität verbessern lassen.

 

Ebenso lässt sich mit diversen Möglichkeiten in die Trickkiste greifen, um durch Anwendung spezieller Filter verschiedene Bildeffekte zu erzielen, um das Ambiente eines Fotos zu verändern, es lassen sich Fotocollagen, Panoramafotos oder Fotomontagen durch Einfügen anderer Bildelemente und neuer Hintergründe erstellen, verschiedene Bilder ineinander blenden, transparent machen und vieles, vieles mehr.

 

rostock

 

Eine richtig gute Bildbearbeitung ist nicht ganz einfach und gelingt daher vielfach nur entsprechend ausgebildeten Profis bzw. auch einigen Amateuren, die sich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigt haben. Ich zähle allerdings nicht dazu, daher möchte ich auch keine vermeintlich schlauen Ratschläge über die eigentliche Bildbearbeitung abgeben, weil es mir diesbezüglich an Wissen, Können und Erfahrung mangelt.

 

Von mir an dieser Stelle - obwohl es schon vielfach und u.a. auch auf meiner Website http://www.ilozie.de/grafiken1.html beschrieben worden ist - noch einmal ein paar Zeilen bezogen auf die Wichtigkeit der Bildbearbeitung für das Web, speziell hinsichtlich der Verkleinerung von Bildern.

 

Denn ich stoße mitunter im Internet auf Seiten, auf denen ich mir eigentlich Bilder anschauen wollte, aber die trotz meiner schnellen DSL-Verbindung eine enorm lange Ladezeit haben, was mich häufig dazu veranlasst, den Ladevorgang abzubrechen, sofern dies nicht schon sowieso mein Browser aufgrund von Überschreitung der Ladezeit getan hat.

 

  Pech für mich oder nicht eher doch Pech für den Webseitenbetreiber...? 

 

Die heutigen Digitalkameras verfügen über eine sehr hohe Auflösung und liefern Fotos in hervorragender Qualität. 2 MB und mehr pro Bild sind keine Seltenheit, teilweise haben Digitalfotos je nach an der Kamera getätigter Voreinstellungen sogar wesentlich mehr Megabytes.

 

Diese gestochen scharfe Fotoqualität ist jedoch für das Web weniger geeignet, da sie zu unverhältnismäßig langen Ladezeiten der Webseite führt.

 

lappi

Viel wichtiger als eine gestochen scharfe Bildqualität ist im Netz eine akzeptable Dateigröße (Kilobyte), eine passend zur Internetseite gewählte Bildgröße (width/heigth – Breite/Höhe) und ein Format für die Bild-Datei, welches eine gute Kompression des Fotos ermöglicht.

 

 

Unterschiedlich stark kann beispielsweise in jpeg oder jpg komprimiert werden. Dabei wird im Bildbearbeitungsprogramm der Grad der gewünschten Komprimierung als Prozentzahl festgelegt. 100% wäre keine Komprimierung beim Abspeichern, 80% ist eine geringfügige, 50% eine stärkere Kompression. Nach dem Verkleinern, wodurch ein Bild  auch etwas verschwommen aussehen kann, lässt sich dies wiederum in einem Bildbearbeitungsprogramm leicht nachschärfen.

 

Es sollten also Bilder aus der Digitalkamera vor dem Einfügen in eine Webseite in einem Bildbearbeitungsprogramm nicht nur auf passende Abmessungen gebracht, sondern auch von ihrer Pixelanzahl reduziert und somit die Dateigröße entsprechend verkleinert werden. Vor allem auch dann, wenn mehrere Bilder auf einer Internetseite untergebracht werden.

 

Den am Besuch der Seite interessierten User wird´s freuen....

 

Geschrieben von ilozies-webdesign

Veröffentlicht in #Webdesign

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My State of Art 05/30/2011 16:59


Es ist sehr wichtig, dass aus Betrachtern Kunden werden.
Und zwar das geht nur mit Fotos, die klar informieren, überzeugen und die Kaufentscheidung erleichtern. Deswegen finde ich auch, dass Bildbearbeitung speziell für den Web von großer Bedeutung
ist.
Kleine Details groß raus bringen und Kunden gewinnen.


ilozies-webdesign 05/30/2011 17:50



Finde ich sehr richtig, deine HP zeigt, dass du wirklich hervorragende Kenntnisse in der Bildbearbeitung besitzt. Einfach genial !