Hobby Webdesigner und ihr Ruf….

Veröffentlicht auf 27. Juli 2011

 

webMitunter lese ich auf Webseiten oder Blogs recht üble Meinungsäußerungen bezogen auf Hobby Webdesigner, denen von Leuten aus der Branche, die von sich glauben, es wissen zu müssen, quasi in einer Art Schubladendenken von vorn herein Nichtskönnen und Nichtsdraufhaben unterstellt wird.

 

Obendrein wird der Kunde, der sich, warum auch immer, für einen Hobby Webdesigner entscheidet, als dumm, ahnungslos, naiv und geizig hingestellt.

 

Ich meine, solche Einschätzungen mögen im Einzelfall durchaus zutreffen, jedoch sollten sie nicht verallgemeinert werden, zumal nicht von Leuten aus der Webdesigner-Branche, weil das doch etwas unfair wäre ! Und Agenturen, die Hobby Webdesigner als bedrohliche Konkurrenz hinstellen, na ja…., mir persönlich ist etwas unklar, was von solch vermeintlichen Profi-Firmen zu halten sei...

 

Eine professionelle Agentur, die etwas von ihrem Handwerk versteht und Qualität liefert, steht normalerweise komplett über den Dingen und hat es zum einen nicht nötig, sich in genereller Weise mit Hobby Webdesignern zu vergleichen und zum anderen wird eine erfolgreiche Agentur  insofern Hobby Webdesigner auch nicht dahingehend fürchten, dass ihnen von denen Kunden und Aufträge weggenommen werden könnten. Eine professionell tätige gute Firma braucht diesbezüglich nichts zu fürchten !

 

Sicherlich ist aber richtig, der Markt an Webdesignern ist überschwemmt. Auch ist richtig, dass es keinerlei Prüfungen bedarf, wer sich als hauptberuflicher Webdesigner auf den Markt begeben darf und wer nicht, da die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist. Ein Mangel, wie ich finde,  bezogen auf die zunehmende Bedeutung der Aktivitäten insgesamt im Internet.

 

Und da sollten sich die gesetzgebenden Stellen auch mal langsam Gedanken machen, wer als gewerblich zugelassener Webdesigner auf die Menschheit und somit auf die große Internetgemeinschaft losgelassen werden darf und bei wem man es doch besser verhindern sollte.... ;-)

 

Sicherlich ist es auch so, dass manch ein Auftrag an einer gewerblich tätigen Firma vorbei geht, sondern bei einem Hobby Webdesigner landet. Und sicherlich habe auch ich (leider) schon diverse Referenzen von Hobby Webdesignern gesehen, wo es mich fast vom Hocker gehauen hat hinsichtlich des nicht vorhandenen Know Hows und der völlig inakzeptablen Qualität der erstellten Websites.

 

Nicht nur das, mitunter schwankte ich zwischen Entsetzen und Belustigung, inwiefern sich manche Leute überhaupt trauen bzw. besser gesagt erdreisten,  sich als Webdesigner zu bezeichnen und mit diesem Begriff offensiv in die Werbung zu gehen....

 

Obwohl nur ein, zwei Blicke auf die einzelnen Unterseiten der Website und natürlich in den HTML-Quellcode unmissverständlich klar werden lassen, dass derjenige nicht nur null Ahnung von Webdesign, von standardkonformer Programmierung sowie von dem dazu gehörigen Drum-Herum einschließlich der gesetzlichen Bestimmungen für das Betreiben einer Website hat, z.B. wie ein Impressum aussehen muss, sondern generell reine weg gar nichts von dem zu wissen scheint, was erforderlich ist, damit eine erstellte Website im Internet und natürlich im Interesse des Auftraggebers erfolgreich ist ! 

 

Leider trifft dies aber auch gelegentlich für gewerblich tätige Webdesigner zu. Möchte hier allerdings niemanden an den Pranger stellen bzw. ans berühmt-berüchtigte Schwarze Brett nageln, obgleich ich schon etliche katastrophal erstellte Homepages von vermeintlich professionellen Webdesigner-Firmen gesehen habe, deutlicher formuliert, leider sehen musste ! Denn normalerweise sollten gewerblich tätige Firmen, die Preise verlangen, auch wirklich Ergebnisse abliefern, die den verlangten Preisen in jeder Hinsicht gerecht werden. Manche nehmen es leider wohl mit der Berufsehre aber nicht so genau....

 

Ja, und vielleicht sind genau die es, die sich auf Blogs, in Foren etc. dann in diversen Kommentaren und Meinungsäußerungen darüber auslassen, dass ihnen, obwohl sie doch angeblich so gut und professionell sind,  durch Hobby Webdesigner Aufträge verloren gehen. Ich weiß es natürlich nicht, aber mein Mitgefühl sei dennoch bei denen, die das so überaus ausführlich beklagen.....;-))

 

Jedoch tun mir natürlich in dem Fall dann hauptsächlich nur die Kunden leid, die bereits viel Geld in die von einer professionellen Firma zugesagten Leistungen investiert haben, ohne jedoch die vertraglich zugesicherte und zu erwartende Leistung erhalten zu haben. Und so naiv ist ein Kunde m. E. nicht, wie es in manchen Blog Kommentaren dargestellt wird, dass der Auftraggeber nur davon ausgeht, er sei nun endlich auch im Internet und ihm von daher eine qualitativ schlecht erstellte Homepage lieber sei, als gar keine Internetpräsenz. Nein, dem ist mit Sicherheit nicht so ! So derart blöd sind Kunden definitiv nicht !!

 

Diese Kunden wechseln dann allerdings nicht selten die Fronten und bemühen anschließend einen Hobby Webdesigner. Zum einen, weil sie möglicherweise mit der Optik der erstellten Homepage unzufrieden sind, vor allem aber doch deshalb, weil sie durch eigene Recherchen feststellen mussten, dass ihre Website in den Suchmaschinenergebnissen nicht besonders gut angezeigt wird. Denn natürlich möchte jeder Auftraggeber, dass seine Website im Netz gefunden wird.

 

Und diese Webseitenbetreiber wechseln dann auch sicherlich zu einem Hobby Webdesigner mit dem Hintergedanken, dass sie nicht mehr wer weiß wie viel Geld in das bis Dato nicht zufrieden stellende Projekt des hauptberuflichen Webdesigners stecken möchten und nehmen einen Hobby Webdesigner in der Hoffnung, dass der es richten wird. Und das lässt sich m. E. auch gut nachvollziehen.

 

Aber natürlich muss man deutlich anraten, nicht nur den gewerblich tätigen Webdesigner, sondern natürlich auch vor allem den Hobby Webdesigner vor einer Auftragsvergabe kritisch unter die Lupe zu nehmen, denn wie gesagt, schwarze Schafe gibt es leider zur Genüge…. Und diese schwarzen Schafe scheuen auch vor keinerlei Eigenwerbung, sei es auf Facebook oder in sonst welchen social networks, wo sie sich in teilweise recht selbstverliebter, aber leider doch fachlich nicht überzeugender Manier präsentieren,  zurück.

 

Und seien Sie sich als Kunde auch darüber im Klaren, ein Webdesigner, der Ihnen in allem zum Munde redet, den können Sie eigentlich vergessen, denn mitunter ist sogar nötig, dass gegen die optischen Vorstellungen des Kunden, aber im Sinne der Auffindbarkeit der Homepage im www, also vor allem auch beim Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen, Kunde und Webdesigner einen Kompromiss eingehen müssen.

 

Denn die Zeiten, dass eine Homepage wie selbstverständlich im Netz gefunden werden kann, sind seit langem schon vorbei. Ein Webdesigner, der um diese Dinge Bescheid weiß, was die Anfertigung suchmaschinenoptimierter Webseiten anbelangt, der sich stets informiert und weiterbildet,  wird Ihnen als Kunde und Webseitenbetreiber in Ihrem eigenen Interesse diesbezüglich auch eine optimale Beratung zu teil werden lassen und Ihnen nicht nur eine optisch hübsche Website als seine Leistung in Aussicht stellen. Wobei das Eine aber das Andere natürlich gar nicht ausschließen muss....

 

Ob nun gewerblich tätiger oder Hobby Webdesigner, woran kann ein Kunde erkennen, dass es sich um einen guten Webdesigner handelt ?

 

Und unter gut sei hier wie schon angedeutet nicht nur zu verstehen, dass ein optisch ansprechendes Produkt erstellt wurde, denn es gehört eindeutig doch mehr dazu, um eine Internetpräsenz so zu erstellen, dass sie erfolgreich im Netz platziert wird. Mehr dazu können Sie auf meiner Homepage lesen unter  http://www.ilozie.de/ilozie.html

 

 

Geschrieben von ilozies-webdesign

Veröffentlicht in #Webdesign

Repost 0
Kommentiere diesen Post